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Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann

Artikel - Lebenskunst/Weisheit


Bild: charlichaplin.com

Weise Worte von Charlie Chaplin

Sir Charles Spencer (Charlie) Chaplin (1889-1977) zählt mit Buster Keaton und Harold Lloyd zu den bekanntesten Komikern der Stummfilmzeit. Chaplin wurde in seiner Rolle als »Vagabund« bekannt (im Original »The Tramp«). Sein Markenzeichen war eine übergroße Hose, übergroße Schuhe, eine enge Jacke und eine Melone; er hält einen Bambusstock in der Hand und hat einen Zweifingerschnurrbart, der (nach ihm) auch Chaplinbart genannt wird. Er wurde 1975 für seine Verdienste von der Königin Elisabeth II. geadelt.
Auch wenn nicht 100prozentig belegt ist, das die folgenden Worte wirklich von Charlie Chaplin stammen, weil nirgendwo ein englisches Original zu finden ist, wollen wir Sie Ihnen nicht vorenthalten, denn sie berühren wirklich zutiefst.


Bild: charlichaplin.com

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt sich »Selbstachtung«.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man »Authentisch-Sein«.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie es jemand wirklich beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass die Zeit nicht reif war, auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich, das nennt man »Respekt«.

Als ich mich wirklich zu lieben begann, habe ich aufgehört mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, das alles um mich herum eine Aufforderung zum wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man »Reife«.

Als ich mich selbst wirklich zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben. Und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum singen bringt, auf meine Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man »Ehrlichkeit«.

Als ich mich selbst wirklich zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gut für mich war. Von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, was mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“. Aber heute weiß ich das ist »Selbstliebe«.

Als ich mich wirklich zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen. So habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man »Einfach-Nur-Sein«.

Als ich mich selbst wirklich zu lieben begann, habe ich mich geweigert weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick wo alles stattfindet. So lebe ich heute jeden Tag und nenne es »Vollkommenheit«.

Als ich mich wirklich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute »Herzensweisheit«.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, das ist das Leben!


(diese Worte soll Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959 geschrieben haben)



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