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Neues Bewusstsein

Artikel - Lebenskunst/Weisheit

Das neue Bewusstsein
© Jutta Anger pixelio.de

Auch mitten im Leben können wir die Geburt erleben

Mit dem einen Bein noch im alten Stück, meinem alten Bewusstsein verbunden und mit dem anderen Bein schon im Neuen Bewusstsein, wo meine Mitarbeit sich für mich immer deutlicher abzeichnet. Dieses neue Bewusstsein ist der Weg, auf den ich gehöre, der aus meinem Innersten heraus entspringt und wodurch sich mein gesamtes Wesen entfalten kann; wofür ich her kam. Aber ganz los vom Alten bin ich noch nicht und merke unzufrieden, dass ich irgendwo noch dran festhänge. Eine äußerst unangenehme Situation, die schier unmöglich auszuhalten scheint. Ich will nichts lieber als völlig mit dem Neuen und der neu entdeckten Freiheit in mir, von der ich mich tragen lassen kann, konstant verbunden sein. Aber im Geburtskanal ist Bewegung kaum möglich.

Im Geburtskanal bin ich völlig abhängig von meiner Mutter, von meinem Bewusstsein, das mich bis hierher hat reifen lassen. Wie gerne würde ich die Nabelschnur jetzt durchtrennen, so wie ich das schon des Öfteren getan habe. Doch fühle ich, dass es dieses Mal auf eine andere Art zu gehen hat. Wie, dass weiß ich selber auch nicht. Was ich wohl weiß ist, dass diese Geburt ein ganz eigenes Tempo und einen eigenen Rhythmus kennt, worauf ich keinen Einfluss zu haben scheine.

Das Einzige was für mich zu tun bleibt, ist ruhig sein, ausbalanciert in mir selbst zu bleiben und im Hier und Jetzt anwesend zu sein. Meine gesamte Kraft dafür einzusetzen, treu mir selbst gegenüber zu bleiben, das unter allen Umständen, und verbunden mit meinem Inneren Wesen, meinem inneren Kind. Nur so kann ich jetzt sein, im Hier und Jetzt sein.

Ausbalancieren

Abhängig von den täglichen Situationen und stark verbunden mit der weiblichen Seite, sollen wir uns ausbalancieren. Ausbalancieren bedeutet, sich im Gleichgewicht mit dem alten Bewusstsein befinden. Das heißt, dass auch unser aller letztes Muster, das uns an der völligen Verbindung mit unserem Wesen hinderlich im Wege steht, gesäubert werden muss. All diese alten Muster müssen für immer losgelassen werden. Nur dann kann ich den einen Fuß entgültig herausziehen und mein gesamtes Wesen ausfüllen.
Nein, das darf sicherlich nicht zu schnell gehen, geht es auch nicht. Ich höre damit auf, mir weh zutun, dadurch dass ich glaube, das Gesamtbild überschauen und meine eigenen Pläne darin einbauen zu können.

Das neue Bewusstsein
© Manfred Schütze pixelio.de

Treu und jeden Tag stärker stehe ich in der Welt und tue das, was mir auf den Weg gestellt wird. Es sind alles Reflexionen die mir helfen wollen, alles Geschenke aus dem Himmel; auch wenn sie sich nicht immer gleich so anfühlen. Es geht darum, dass ich die Essenz aus meinem alten Bewusstsein liebevoll integriere, liebevoll, zärtlich und ruhig. Es ist eine Zeit des vollkommenen Loslassens und der intensiven Bewusstwerdung neuer Fähigkeiten, dich ich in mir trage und die sich mir jetzt zum Gebrauch öffnen.
Die große Antriebskraft die Anfang des Jahres, die meinen Zug so kraftvoll vorwärts getrieben hat, ist völlig zum erliegen gekommen. Ich erlebe lediglich noch den letzten Schwung, bis mein Zug gleich zum Stillstand kommt und ich aussteigen kann. Die jetzige Zeit gebrauche ich dafür, um meinen Zug, mein Bewusstsein, zu reinigen. Mich ganz von den allerersten Mustern aus meiner Kindheit zu befreien. Ich greife die Hilfe die mir gerade angeboten wird mit beiden Händen, auch bin ich eigentlich mehr der Einzelkämpfer-Typ. Mein Zug soll sauber sein, so dass mich kein Karma mehr hinunter ziehen kann.

Von Giften befreien

An manchen Tagen scheint es fast unmöglich, bewusst im Hier und Jetzt zu stehen. Es fühlt sich an, als ob mich eine Kraft davon abhält, es gibt keine frische Luftzufuhr mehr und ich falle immer wieder zurück. Dann bin ich zu stark mit dem Alten verbunden, welches isoliert in einer Ecke am Absterben ist. Diese Momente fühlen sich so an, als ob ich ein völlig sinnloses Bestehen leide. Meine Kraft ist aufgebraucht und ich erlebe einen klassischen System-Crash. Das kommt lediglich daher, dass ich übermüdet bin oder ungesund gegessen habe und mein Körper noch keine Zeit hatte, sich zu reinigen. Zur Zeit sind das die beiden größten Gifte in unserem Leben.

Sobald ich ausgeruht einen neuen Tag damit beginne, mich auf mein Neues Bewusstsein ab zu stimmen, geht auch alles wieder ganz von selbst. Es geschehen Wunder, es kommen Menschen auf meinen Weg, die ich vor ein paar Wochen noch nicht einmal in der Ferne gesehen habe. Es bilden sich Gruppen, bei denen deutlich zu erkennen ist, dass ihre Zusammenkunft nicht von menschlicher Hand geleitet wurde.
Wirklich wunderbar ist diese Zeit! All meine Entscheidungen habe ich schon lange getroffen, jetzt geht es darum, stark im Herzen verwurzelt zu bleiben. Das Wesen will sich entfalten, die Geburt will sich vollziehen. Darum lasse ich mir Zeit und Ruhe, und gehe liebevoll und zärtlich mit mir selber um. Bei jedem Schritt den ich mache, bleibe ich immer mir selber treu und erkenne dann, wie prachtvoll das Neue Bewusstsein sich vollzieht.

Der Himmel will nichts anderes, als dass jeder er selbst ist und unterstützt uns dabei auf alle nur denkbare Arten.

Der Himmel will nichts anderes, als dass jeder er selbst ist und unterstützt uns dabei auf alle nur denkbare Arten. Das Lichtnetz ist ein großer Plan, in dem jeder von uns wichtig ist, jeder! Wir sind jetzt nicht alle zufällig hier. Wir sind hier, weil wir die Übergangszeit kennen und weil wir die Werkzeuge dafür in uns tragen und gebrauchen sollen.
Wir reichen uns die Hände, dringen aber nicht ineinander ein.
Diejenigen die hören können, schießen ihre Pforten, räumen auf und ruhen in sich selbst. Vertrauensvoll halten sie Ausschau, was auf den Weg gestellt wird. Es sind wirklich unvorstellbare Zeiten und alle die sehen wollen, werden es auch.

Heidrun Herberth-Labots

Heidrun Herberth-Labots ist Astrologin und Geomantin. Leitmotif: Es steht uns alles was wir brauchen, in jedem Moment reichlich zur Verfügung.

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Kommentare  

 
0 # Migemaha 2009-09-16 16:24
Dir, lieber Leser, Dir:
Glaubst Du, wenn mich ein Mensch um Mut bittet, ich ihm Mut gebe oder dass ich ihm die Möglichkeiten biete, mutig zu sein?
Ich füge hinzu:
Glaubst Du, wenn mich ein Mensch um Reichtum bittet, dass ich ihm Reichtum gebe oder dass ich ihm die Möglichkeit biete das Gefühl zu erfahren reich zu sein?
Glaubst Du, wenn mich ein Mensch um finanziellen Wohlstand bittet, ich ihm finanziellen Wohlstand gebe oder dass ich ihm die Möglichkeit schenke, dass er sich finanziellen Reichtum erschaffe? Sei es eine Idee, ein Konzept, eine Arbeit, eine Erfindung oder sei es einfach der feste Glaube daran, dass sich sein Wunsch erfüllen wird. Es ist nur eine Frage, wie viel dieser Mensch bereit ist anzunehmen, denn danach wähle ich aus, welchen Weg ich für ihn wähle.
Glaubst Du, wenn mich ein Mensch um den Menschen der Liebe seines Herzens bittet, dass ich ihm die Liebe dieses Menschen geben kann oder dass ich ihm die Möglichkeit biete, die tiefe Liebe in seinem Herzen zu finden um sie der erwählten Person schenken zu können?
Glaubst Du, wenn mich ein Mensch um einen Gegenstand bittet, dass ich ihm diesen Gegenstand gebe oder dass ich in ihm die Liebe zu diesem Gegenstand erwachen lasse, damit der Gegenstand sich zu ihm hingezogen fühlt?
Glaubst Du, dass ich je einen einzigen Wunsch nicht erfüllt habe, der in Deinem Herzen lag? Du weißt doch, dass ich nur Wünsche erfüllen kann, die ich in Deinem Herzen finde!
Glaubst Du, dass Du in Deiner Außenwelt irgendetwas finden kannst, dass Dir die Erleuchtung bringen kann oder dass Du diesen Zustand nur in Dir finden wirst?
Glaubst Du, dass es etwas gibt, das ich nicht erschaffen kann? Dann sprich es aus und Du hast es erschaffen.

Migemaha
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