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Dr. Christina Kessler

Artikel - Lexikon spiritueller Lehrer

Sabine Kessler

Selbstrealisation

Dr. Christina Kessler ist Ethnologin, Philosophin, Soziologin und Religionswissenschaftlerin. Sie reiste um die Welt mit dem Ziel, den gemeinsamen Kern der Weisheitslehren sowie die Essenz der traditionellen Selbsterfahrungswege herauszukristallisieren und in einer modernen Form zugänglich zu machen. Das Ergebnis kann man in Ihrem Buch »amo ergo sum - ich liebe, also bin ich« (2002) nachlesen. Heute lehrt sie Ihren eigenen Ansatz in Vorträgen, Seminaren, Workshops und Ausbildungen.

Leben

Christina Kessler wurde 1955 geboren. Von 1975 bis 1987 studierte sie Ethnologie, Philosophie, Soziologie und Vergleichende Religionswissenschaften. 1988 promovierte sie mit einer Dissertation über den Peyotekult der Huichol-Indianer. Sie absolvierte Ausbildungen in Systemischer Familien- und Paartherapie, Transpersonaler Psychologie, Holotropic Breathwork und verschiedenen Formen der Atem-, Energie- und Bewusstseinsarbeit.
Sie reiste zu Forschungszwecken nach Mexiko, Ladakh und Südindien, entwichelte die Holistische Energie- und Atemlehre HEAL, aus der später »amo ergo sum und der Training-Zyklus zur Selbstrealisation hervorging. Seit 2003 leitet sie Seminare zur Ausbildung zum »CID - Consultant for Integrative Development« (Berater für Selbstrealisation und Integratives Wachstum).

Lehre

»amo ergo sum - ich liebe, also bin ich.«

Hinter diesen Worten verbirgt sich die Antwort auf René Descartes berühmten Ausspruch »cogito ergo sum - ich denke, also bin ich«, der zum Motto der materialistisch-mechanistischen Weltanschauung patriarchaler Prägung geworden ist. In diesem Weltbild bewegen wir uns heute - noch.
»Doch ist es den Herausforderungen der Gegenwart nicht mehr gewachsen. Seine (selbst)zerstörerischen Tendenzen sind nicht mehr zu übersehen - weil es auf einem Paradigma der Trennung beruht. Die Welt heute ist durch internationale Vernetzung, Globalisierung und den damit verbundenen Zusammenprall der Kulturen charakterisiert. Eine neue Lebenshaltung«, so Christina Kessler, »wird Not-wendig - beim Einzelnen, in Familien und Paarbeziehungen, am Arbeitsplatz, im Erziehungs- und Heilwesen, auf den Führungsetagen, in Gesellschaft, Kunst und Kultur, den Medien, im Verhältnis des Menschen zur Natur, auf dem ganzen Planeten... Anstelle des Trennenden muss das Verbindende, Beziehungshafte zum Mittelpunkt des Denkens und Handelns werden: die Liebe. Denn Liebe ist das Prinzip der Allverbundenheit und die nach Verbindung strebende Kraft.«
So lautet die Kernaussage von »amo ergo sum.«


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