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Tantra-Rundbrief 01/10 Wünschen und schenken

Newsletter - Tantra-Newsletter

Wünschen und Schenken, ein wahrer Liebestraum
Der TantraNewsletter zum Jahreswechsel 2009/2010

Federn
Bild: pixeliopixelio/orchasy

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

»Wünschen« ist ein Traumzustand unserer Seele. Er ist vergleichbar mit dem Verliebt-Sein. Wenn wir wünschen, sind wir gleichsam verliebt in das, was wir wünschen. Beobachte das mal unbefangen. Wenn du nicht in den Abgrund des Wünschens fällst, wirst du es merken. Denn das Wünschen ist auch am Rande eines Abgrunds angesiedelt, am Abgrund der Gier. Wenn du nicht hinunter stürzt, machst du eine bemerkenswerte Erfahrung: Ein Wunschtraum und ein Liebestraum sprießen aus der selben Quelle, haben die selben Freuden. Schlussendlich stammt unser Wünschen aus dem unermesslich großen kosmischen Repertoire dessen, was wir Sehnsucht nennen.

»Schenken« stammt ebenfalls aus unserer Liebessehnsucht. Liebe hält sich nicht gern zurück. Liebe möchte sich immer verschenken.

Vielleicht hattest du wie ich in den vergangenen Festtagen von Weihnachten bis Neujahr viel Gelegenheit, die Qualität des Wünschens und Schenkens ausgiebig zu beobachten, an Anderen, an dir selbst. Hast du in Kinderaugen geschaut, hast du Unschuld und Liebe darin gesehen, wenn sie wünschen oder Geschenke empfangen?

Träumen ist für einen Schamanen und Magier nichts Ungewöhnliches, für einen wissenschaftlichen Geist aber höchst verdächtig! Beide Kräfte, die aus dem Träumen erstehen, das Wünschen und das Schenken, sind nahe verwandt mit dem Bewundern und Verehren, mit dem Gefühl für Schönheit, ebenso mit unserer Großherzigkeit.

Träumen, Wünschen, Schenken als wesenhafter und unabdingbarer Bestandteil unserer Seele sorgen dafür, dass wir aufblühen, uns öffnen, kreativ werden. Allen Theorien des wunschlosen Glücks zum Trotz behauptet das Wünschen unausrottbar seine existenzielle Natur. Wäre denn das Träumen nicht existenziell? Und das Wünschen nicht kreativ? Das Schenken nicht Leben erhaltend?

Auch dieser TantraNewsletter ist ein Geschenk an dich, liebe Leserin, lieber Leser. Er ist aus dem Traum seiner Autorinnen und Herausgeber entstanden. Du brauchst nichts dafür zu geben, um ihn zu erhalten. Seit es das Internet gibt, hat sich ohnehin eine neue Schenkkultur ausgebreitet.

Diese Ausgabe zum Jahreswechsel 2009/2010 enthält auch wieder ein akustisches Erlebnis. Über einen Link kommst du zur Radiosendung LOVE TALKS beim Freien Radio FreistadtFreien Radio Freistadt, das sich diesmal (Dezember 2009) mit den Wünschen der Singles beschäftigt hat.
»Liebesfrust und Liebesfreuden«»Liebesfrust und Liebesfreuden«

Für die erste Sendung im Neuen Jahr 2010, am Montag, 4. Januar, 22:00, wird es dann eine besondere Überraschung geben: Ich spreche u.a. mit einer Tantralehrerin und mit Sugata Wolf Schneider darüber, was Tantra für sie bedeutet. Ein sehr lebendiges Interview, wie ich finde.
»Was ist Tantra?«»Was ist Tantra?«

Außerdem habe ich für diesen TantraNewsletter ein Interview geführt mit Annette Auch-Schwelk. Sie bezeichnet sich u.a. als »Coach für Beziehungsfragen«, gibt in Firmen Einzelberatungen, wie man zu mehr Erfolg kommen kann. Der zentrale Begriff, mit dem sie arbeitet, heißt Selbstwert. Ist es genug, sich selber Wert zu geben? Und wie soll das gehen?

Rudolf Steiner kann man sicherlich als einen der großen Mystiker des 20. Jahrhunderts bezeichnen. Es gibt weithin eine große Anhängerschaft von Steiner, die Anthroposophen, aber außerhalb dieser Bewegung wird er kaum zur Kenntnis genommen, vielleicht ein bisschen mehr, wenn man sein Kind auf der Waldorfschule hat. Ich habe hier aus der Menschenkunde Rudolf Steiners einen Aspekt aufgegriffen, den man »Die Metamorphose des Willens« nennen könnte. Ich finde, diese kurze Betrachtung passt gut zu unserem Thema. Du findest sie durch einen versteckten Mausklick hier in diesem Newsletter.

Russische Puppen
Bild: pixeliopixelio/wrw

In diesem Artikel findest du wiederum einen Link, der dich zu einem weiteren Artikel führt, so du Interesse hast; dann wieder einen, dann wieder einen …
Es ist wie bei Babuschka, dieser russischen Puppe, die man öffnet und es tritt immer wieder eine neue hervor. So ähnlich ist es auch beim Wünschen.

Ein Neues Jahr in Liebe wünschen dir

Franz LangFranz Lang und Pamela BehnkePamela Behnke

Inhaltsverzeichnis

  1. Editorial, Franz Lang
  2. Love Talks, Zwei Audios
  3. »Träumen ist wunderbar. Aber warum habe ich keinen guten Sex? Warum fühle ich mich noch nicht geliebt?«, Franz Lang
  4. Babuschka-Texte, Franz Lang
  5. Selbstwert-Coaching, Annette Auch-Schwelk
  6. »Ich brauch mehr Geld!« Pamela Behnke
  7. Tantraschulen, Regionalgruppen, Massageinstitute
  8. Veranstaltungen
  9. Impressum

Diesen Newsletter kannst Du auch herunterladen:
Tantra-Newsletter 01/10, Word-Format, 1,5MB (erstellt von Franz Lang)

Love Talks

Zwei neue Radiosendungen zu je 60 Minuten, zum Herunterladen oder Nachhören (Stream). Musik, Gespräche, Poesie zum Thema Liebe und Sexualität, gestaltet von Manuela Haunschmidt und Franz Lang


Bild: pixeliopixelio/heike dreisbach

  • Liebesfrust und Liebesfreuden – Singles erzählen

    Singles erzählen von ihren sexuellen Bedürfnissen, von Einsamkeit und Trennung, über Selbstliebe und Selbstakzeptanz und wagen den Traum von der ewigen Liebe…
    »Liebesfrust und Liebesfreuden«»Liebesfrust und Liebesfreuden«

  • Was ist Tantra? Teil 1

    (ab 4.1.10): »Was ist Tantra?«»Was ist Tantra?«
    Beide Sendungen und vier weitere findest du auf www.frf.at, dort »Kulturprogramm« klicken, dann »Love Talks«»Love Talks«.

»Träumen ist wunderbar.
Aber warum habe ich keinen guten Sex? Warum fühle ich mich noch nicht geliebt?«

Wunschlos glücklich zu sein mag manchen Göttern eigen sein und auch wir Menschen tauchen immer wieder in einen solch vollkommenen Zustand ein. Wunschlos glücklich, erfolgreich und erfüllt zu sein, wie soll das funktionieren in dieser Welt von drohenden Katastrophen? Im Alltagsleben, durch das wir am Schicksal der Erde und des Menschen teilhaben? Denn um dauerhaft wunschlos zu sein, müsste man auch absolut hartherzig sein, ohne Mitgefühl, ohne den Wunsch, dass sich die Verhältnisse auf der Erde ändern und bessern.

Träumen. Wir träumen die Welt, dann entsteht sie. Wir träumen die Wirklichkeit zuerst, dann wird sie. Wir träumen uns selbst, dann entstehen wir.

Was für Träume haben wir denn geträumt, um so eine Welt hervorzubringen, wie sie nun einmal ist? Was für Träume hast du in deiner Seele gewoben, damit du dieses Selbstbildnis in dir trägst, das dich so unglücklich macht? Meinst du, es wären deine Erfahrungen, gegen die du machtlos bist? Oder kannst du dir ein neues Bild von dir erträumen, wünschen und dir schließlich schenken?


Bild: pixeliopixelio/Ultram

Wünschen sollte ein seliger Zustand sein. Ein Liebeszustand, ein Wollen und Warten gleichzeitig. Denn Wünschen will zwar, lässt aber frei, es bindet nicht, es ist kein Fordern.

Du kennst vermutlich diese Praxis des Wünschens, sie ist sehr beliebt geworden als »Wünsche an das Universum schicken«: Man sollte einen Wunsch ganz klar formulieren, sich Zeit lassen, die Folgen des Wunsches so gründlich wie möglich meditieren, und dann loslassen. Nicht einmal daran denken, also vergessen sollte man ihn. Das gleicht dem Vergraben eines Schatzes in der Erde, bis die Zeit allein den Wunsch aus der Erde freigibt und den Schatz ohne mein Zutun vor mich hinlegt. Darin liegt Freiheit, aber auch Liebe. Denn warum sollte ich mir etwas wünschen, das ich nicht liebe?

Hier schließt sich der Kreis zum Schenken. Du beschenkst dich selber mit diesem Wunsch. Was ist denn Schenken anderes als sich in Jemanden oder in dich selbst hineinzuversetzen, diesem Jemand oder dir selbst Liebe und Erfüllung zu wünschen und dies dann zu geben. Hergeben, herschenken, hingeben, opfern, freilassen, welche Worte man auch für das Schenken wählen möchte …

Tantrisch lieben, tantrisch schenken, gar tantrisch wünschen, wie soll denn das nun gehen? Und kann man sich selber, kann man den eigenen Körper lieben, mit Selbstliebe beschenken? Kann man dem eigenen Körper sexuelle und erotische Selbstliebe geben, die mehr ist als eine masturbatorische Triebabfuhr?

Während ich dies auf meinem Laptop schreibe, liegt meine liebe Gefährtin auf dem Sofa und streichelt sanft und verklärt ihre Klitoris und Schamlippen. Ihr beglücktes Lächeln strahlt mir mild und lustvoll entgegen…

Kommen wir zurück auf den schier unendlichen Frust, auf diese depressiv-süchtig machende Enttäuschung, wenn unsere Wünsche nicht in Erfüllung gehen. Wer ist der Saboteur?

Warum bekommen wir das, was wir uns nicht wünschen, und das, was wir uns wünschen, kriegen wir nicht? Was für eine Macht haben dann unsere Wünsche, wenn sie sowieso nicht in Erfüllung gehen? Da muss es doch eine Instanz geben, die unsere Wünsche sabotiert, oder?

Wer oder was ist diese Instanz? Ist es das ominöse Ego? Ist es der alte Glaube, dass wir es nicht wert sind, Fülle und Geschenke zu empfangen?

Oder sind es bloße Kommunikationsprobleme? Mit Gott, mit dem Universum, mit anderen Menschen? Ja, so kann man es auch sehen. Kommunikationsprobleme.

Erkläre ich einem frustrierten und von Erfolglosigkeit verfolgten Menschen, dass sein Wünschen noch nicht tief genug reicht? Wie tröste ich ihn? Kann ich ihm mit Begeisterung über meine Erfolge Mut machen? Oder soll ich ihm sagen: »Du gibst dir einfach zu wenig Selbstwert. Du musst dir es wert sein, an deine Wunscherfüllung zu glauben.« Reicht es aus zu sagen: »Liebe dich selbst.« Oder: »Nimm dir einen Coach, beweg deinen Arsch, tu was!«

Nicht unbedingt. Ich würde mit Selbstakzeptanz beginnen. Nicht ausweichen. Stehenbleiben. »So bin ich. Das ist mein Leben. Ich wünschte mir, es zu verändern, immer schon, aber es passiert nie. In meinem Wünschen ist keine Leidenschaft drin, es ist faul. Manchmal hat es auch zu viel Leidenschaft, Wut und Selbstzerstörung. Mein Wünschen ist nicht aufrichtig. Deshalb verändert sich nichts.« Aufrichtige, schonungslose Selbsterkenntnis ist weder nachsichtig und tolerant noch ist sie gehässig, moralistisch und selbstanklagend. Aus einer klaren Selbsterkenntnis wächst ein fester Vorsatz, aus diesem ein klarer Entschluss, der sofort Tat wird.

Der Wunsch nach einem Partner, der Wunsch nach Nähe, nach Liebe, nach gutem Sex: Wir kennen ihn sehr gut. Jeder Mensch kennt ihn.


Bild: pixeliopixelio/bella175

Warum hast du keinen guten Sex, obwohl du mit einem Mann zusammen lebst? Warum fühlst du dich nicht geliebt, obwohl du doch anscheinend guten Sex hast? Warum ist dein Leben sinnentleert, obwohl du doch einen liebenden Partner hast und auch guten Sex? Warum fehlt dir immer noch Erfüllung, obwohl dein oberster Wunsch nach langem Warten und langer Entbehrung endlich in Erfüllung gegangen ist? Wünscht du dir, dass das alles aufgeklärt wird und in Ordnung kommt? Wünscht du dir wirklich, dass es sich zum Guten ändert?

Die Babuschka-Texte

Der erste heißt: »Von der Kindlichkeit des Wünschens«.

Selbstwert-Coaching

Annette Auch-Schwelk arbeitet in der Wirtschaftswelt als Trainerin und Coach mit Schwerpunkt Selbstbewusstsein (Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, Selbstwert) sowie als Sexualpädagogin. Außerdem betreut sie Sterbende. Dieses Gespräch mit ihr führte Franz Lang.


Bild: pixeliopixelio/cameraobscura

Annette, der Begriff Selbstwert spielt in all deinen beruflichen Bereichen eine wichtige Rolle. Was hat Selbstachtung damit zu tun, gut zu verdienen, materiellen Wohlstand zu genießen und erfolgreich zu sein?

Selbstachtung heißt: Ich achte mich selbst. Ich achte gut auf mich und meine Bedürfnisse. Ich sorge mich und kümmere mich um mich selbst. Dazu gehört, dass ich weiß, was ich persönlich brauche und was ich wert bin. Wenn ich meinen eigenen Wert anerkenne, liebe, achte, respektiere und wertschätze, kommt der WohlStand von alleine, der materielle Stand, in dem ich mich wohl fühle und der mir Sicherheit gibt.

Im spirituellen Bereich trifft man oft auf Menschen, denen Geld anscheinend nicht so wichtig ist, die aber trotzdem darunter leiden, zu wenig davon zu besitzen. Was läuft da falsch?

Im Laufe der Jahre höre ich immer wieder die selben Aussagen von spirituell arbeitenden Menschen, die etwas anbieten. Sie sagen zum Beispiel: »Die Leute haben doch selbst kein Geld; da darf ich nichts verlangen, sonst kommt keiner mehr!« oder: »Als Schamane darf ich doch nichts verlangen!« Wenn ich denke, ich darf nichts für meine Arbeit verlangen, dann bekomme ich auch nichts. Wenn ich denke, die Leute haben kein Geld, dann ziehe ich Leute an, die kein Geld haben. Meine Gedanken ziehen das an, was ich glaube.

Für viele passt Geld und Spiritualität nicht zusammen. Doch das Geld ist in unserer Kultur Zahlungsmittel und darum ist es nützlich, es zu haben. Wenn ich mir ständig Gedanken machen muss, wie ich die nächste Miete bezahlen kann oder wie ich satt werde, wie will ich dann andere satt machen? Wenn ich im Mangelbewusstsein lebe, erkenne ich mich selbst und meinen Wert nicht an.

Bedürftigkeit, Abhängigkeit, Mangel: Das sind Erfahrungen, die wir nicht sehr lieben an uns selber. Oft spiegeln uns andere Menschen, wie unattraktiv wir deshalb für sie sind. In erster Instanz fühlen wir uns ja selber nicht attraktiv. Wie gehst du als Coach mit diesen Erfahrungen um? Wir wissen ja inzwischen, dass manche Therapeuten selber Angst vor Erfolglosigkeit haben und deshalb nicht wirklich geeignet sind, andere darüber zu beraten.

Ich selbst habe vor einigen Jahren erfahren, was es heißt, im Mangel zu leben. Ich hatte kein Geld und Existenzangst. Nach jahrelangen Aus- und Weiterbildungen hatte ich immer noch das Gefühl, nicht gut genug zu sein, um als Coach und Trainerin zu arbeiten. Mir hat es geholfen, dass ich mich selbst habe coachen lassen. Ich bin mir meines eigenen Wertes bewusst geworden. Mit dem Bewusstsein kam der Erfolg. »Vom Mangel in die Fülle!« Heute weiß ich, dass diese Erfahrung für mich sehr wichtig war. Ich kann mitfühlen, wie es den Menschen geht, die zu mir kommen und ich weiß, dass Coaching funktioniert. Ich habe es selbst erfahren und erlebt.

Jeder von uns hat auch einen »inneren Kritiker«, einen Zensor, meinetwegen nennen wir ihn »Saboteur der Selbstachtung«. Was empfiehlst du, wenn der »innere Kritiker« mich davon abhält, meinen Wert zu erkennen?

Unsere Gedanken sind unsere größten Verbündeten oder unsere größten Feinde. Sie können ein Paradies zur Hölle oder die Hölle zum Paradies machen. Wir selbst sind unsere größten Kritiker. Wir selbst sind unsere schärfsten Beobachter. Wir selbst urteilen am härtesten über uns! Wichtig ist es mit dem eigenen »inneren Kritiker« Frieden zu schließen. Dankbar sein und ihn als Teil der eigenen Persönlichkeit annehmen. Genauso wenig wie der Tod aufhört zu existieren, wenn wir ihn ignorieren, ist es mit dem »inneren Kritiker«. Er ist da und weicht nicht von unserer Seite. Nützlich ist es, sich folgende Fragen zu stellen und auch gleich zu beantworten:

  1. Welche Sätze sagt mein »innerer Kritiker« zu mir? (Beispiele: »Ich bin ein Versager«; »Du Idiot bekommst das nie hin!«; »Geld ist schmutzig«; »Bin ich blöd!«,«; »Wie kann ich nur so etwas sagen«; »Der ist viel besser als ich«; »Geld kann ich nicht für meine Arbeit verlangen«… )
  2. Was will mein »innerer Kritiker« mir damit sagen?
  3. Was ist das Gute daran?
  4. Ist das meine Meinung oder die der Anderen (Eltern, Geschwister, Verwandtschaft, Freunde, Chef, KollegInnen…)?
  5. Was möchte ich ändern?
  6. Was bin ich bereit dafür zu tun?
  7. Welche Konsequenz hat diese Änderung für mich – für mein Umfeld?
  8. Wenn ich den Mut hätte, mir zu erlauben, diese Änderung jetzt vorzunehmen, was würde mich jetzt noch daran hindern, es zu tun?
  9. Was bin ich bereit ab jetzt zu ändern?

Wichtig ist dabei immer wieder »achtsam sein«. Sich selbst beobachten ohne zu werten. Wenn es nicht gleich klappt, wie du es gerne hättest, kein »Klein-Machen« und Sich-Selbst-Verurteilen, sondern einen liebevollen Umgang mit sich selbst.

Warum haben erfolgreiche Menschen meist eine starke erotische Wirkung? Warum ist Macht sexy?

Ich sehe mehrere Faktoren. Wir haben uns im Laufe der Jahrtausende entwickelt und trotzdem glaube ich, dass tief in jedem von uns noch die »ursprünglichen Höhlenmenschen« verwurzelt sind. Menschen, die sich etwas selbst aufgebaut haben und oder in gewissen Positionen sind und viel Geld verdienen, sind so genannte »Alphatiere«. Das heißt, sie haben sich durchgesetzt und wir denken, sie sind stark genug, uns zu beschützen. Sie können uns ein »wohliges Nest« für unsere Familie bauen und es verteidigen. Desweiteren sehe ich es auch als Bequemlichkeit. Wenn der Partner viel Geld hat, muss die andere Person sich um nichts mehr kümmern.

Außerdem habe ich es (scheinbar!) geschafft. Ich habe in der Gesellschaft den (scheinbaren!) Status. Schon ein paar Mal habe ich in Wirtschaftsseminaren folgendes beobachtet: Ein Trainer sagt: »Wir laufen alle im Raum umher«. Nach kurzer Zeit laufen alle im Kreis dem Trainer hinterher. Anstatt den eigenen Weg zu gehen.

Der Mann war und ist auch heute meistens noch traditionell der Versorger der Frau. Es ist immer noch schwer vorzustellen, dass eine Frau viel Geld verdient und der Mann von ihrem Einkommen lebt. Warum ist das so?

Jahrtausende war es in unserer Gesellschaft »normal«, dass der Mann das Geld nach Hause bringt. Erst seit ein paar Jahren haben die Frauen die Möglichkeit, genau so viel und sogar noch mehr Geld zu verdienen als der Mann. Ich glaube, dass ein Mann, der gut seinen Selbstwert kennt und seinen inneren Reichtum, damit kein Problem hat. Aus meiner Sicht ist es daher wichtig für alle Männer, sich ihrer Selbst bewusst zu sein – ihren Selbstwert anzuschauen.

Sexualität ist eines der schönsten Geschenke, die Mann und Frau sich machen können. Vielleicht gehört eine sexuell erfüllende Beziehung sogar zu den schwierigsten und seltensten Dingen auf Erden, die wir erleben können, und zwar nicht nur kurzfristig sondern auf Dauer. Ist es für dich vorstellbar, dass eine solche Beziehung nicht ein Gefühl von Fülle in sich trägt oder mit sich bringt, unabhängig davon, wie viel Geld oder materieller Wohlstand beiden zur Verfügung steht?

Ja, ich glaube, dass dies möglich ist. Materieller Wohlstand und Geld sind nicht alles. Der innere Wohlstand, die innere Fülle ist aus meiner Sicht das Wichtigste. Erst dann kann eine erfüllende und vom inneren Wohlstand gesegnete Beziehung stattfinden. Wenn ich selbst nicht satt bin und es im Anderen suche, dann ist das, als ob ein verzweifelt einbeiniger Mensch rennt und sich einen anderen einbeinigen Mensch sucht. Sie stützen sich gegenseitig in der Beziehung, jedoch ist diese geprägt von Abhängigkeit und nicht von Fülle und Liebe.

Fülle, Wohlstand, materielle Sicherheit, erfüllender Sex, aktivierte Kraftzentren (Chakren), Glück: Sind das Synonyme? Stehen sie alle für das Gleiche, oder siehst du hier aus deiner praktischen Erfahrung auch Einseitigkeiten oder illusionäre Selbstsicherheiten lauern?

Selbstverständlich gibt es illusionäre Selbstsicherheiten. Ich arbeite oft mit Menschen, die sehr, sehr viel Geld haben. Nach außen hin Luxus, Geld und Macht. Doch innen drin – der innere Wohlstand verkümmert. Das ist, als ob da ein großer Baum stünde, allerdings ohne Wurzeln.

Und wie ist es mit Liebe und Sex? Ich habe oft den Eindruck, sie haben ein ähnliches Verhältnis zueinander wie Reichtum und Geld. Kannst du mit diesem Vergleich etwas anfangen?

Wie meinst Du das? Liebe und Sex gemeinsam sind aus meiner Sicht das Schönste. Doch es gibt auch Sex ohne Liebe. Reichtum im Innen und im Außen sind für mich ideal, doch ich kenne viele Beispiele, wo Menschen Geld haben, allerdings nicht innerlich reich sind.

»Ich brauch mehr … Geld!«

Darf ich dir eine Frage stellen?

Was glaubst du wird wohl anders sein, wenn die Summe auf deinem Bankkonto größer aussieht? Brauchst du wirklich mehr Geld, oder willst du es nur ?


Bild: pixeliopixelio/Andreas Morlok

Und schon habe ich dich vielleicht geärgert. »Blöde Frage! Jeder braucht mehr Geld, was soll denn das!« sagst du wahrscheinlich. Trotzdem meine ich diese Frage ernst. Ja, was soll sich denn ändern?

Was glaubst du würde in deinem Leben anders, wenn du nur genug Geld hättest?

Darf ich dir ein paar Vorschläge machen? Wie hört sich z.B. das an:

»Ich brauche in meinem Leben viel mehr Freiheit, damit ich das tun kann, was ich will. Ich glaube, diese Freiheit würde ich durch mehr Geld bekommen.«

Warum bittest du das Universum nicht gleich darum, dir Freiheit zu schenken? Oder noch besser, dich daran zu erinnern, dass du sie längst besitzt?

Oder:
»Ich brauche das Gefühl, dass meine Arbeit wirklich anerkannt wird. Ich glaube, diese Anerkennung würde ich spüren, wenn ich mehr Geld für meine Arbeit bekäme.«

Und wie wäre es dann, nicht um Geld, sondern gleich um das Gefühl der Anerkennung zu bitten? Das Geld kommt dann sicher hinterher.

Oder:
»Ich arbeite viel zu viel, und mir macht mein Beruf nicht mal wirklich Spaß. Ich glaube, wenn ich mehr Geld hätte, könnte ich endlich tun, wozu ich mich – auch wenn ich es vielleicht nie zugeben würde – wirklich berufen fühle.«

Was brauchst du: Geld oder den Mut, zu tun was dich erfüllt?

Wie wäre es damit:
»Ich habe, wenn ich ehrlich bin, große Angst, irgend wann mal nicht mehr versorgt zu sein und arm und einsam zu sterben. Wenn ich mehr Geld hätte, glaube ich, wäre diese Angst gebannt.«

Wie wäre es, stattdessen um Zuversicht zu beten, um das Wissen, getragen und geliebt zu sein.

Oder einfach:
»Ich will mir keine Sorgen mehr machen müssen und ich glaube, ich könnte damit aufhören, wenn ich mehr Geld hätte.«

Wie wäre es, wenn du darum bitten würdest, von der Sucht, dir Sorgen zu machen, befreit zu werden? Deine Sorgen würden sich gleich auf etwas anderes stürzen, wenn du genug Geld hättest, falls das überhaupt geht. Welche Summe brauchen deine Sorgen deiner Meinung nach, um dich aus ihren Klauen zu entlassen?

Ein anderer Blickwinkel

Was wäre, wenn du wüsstest, dass dir das Geld, das du brauchst – egal wie viel, denn große Projekte brauchen nun mal große Summen – für den Rest deines Lebens zur Verfügung stünde?

Und das einzige, was du vielleicht lernen müsstest, wären ein paar Techniken, wie du dich bewusst an den großen Strom der Fülle anschließen kannst? Bis heute hat das offensichtlich sogar unbewusst geklappt, selbst wenn du durch Zeiten der Armut gegangen bist: Du hast genug gehabt, um zu überleben.

Wie wäre es, wenn in Wirklichkeit genug Geld auf der Welt existieren würde, damit alle Menschen satt und in ihnen angemessenen Lebensumständen leben könnten?

Was wäre, wenn wir begreifen würden, dass wir einem Schwindel aufgesessen sind: der Idee, es sei nicht genug da und wir müssten kämpfen wie verrückt, um versorgt zu sein? (Wie alt bist du, wenn genau dieser Glaubenssatz bei dir wirkt?)

Was wäre wenn plötzlich nicht mehr Geld die Welt regieren würde, sondern Liebe?
Wer entscheidet das?
Ich entscheide für mein Leben, dass es von Liebe regiert wird. Punkt.

Ja, dann kommt Angst auf, nicht versorgt zu sein. Aber wenn ich gegen meine Gefühle handle, dann passiert etwas noch viel Schlimmeres: Ich spüre mich nicht mehr, ich folge nicht mehr dem Weg meiner Seele. Dann setzte ich doch tatsächlich die Sorge ums Geld an die erste Stelle, anstatt meiner göttlichen Bestimmung zu folgen, dem, was mir inneren Reichtum bringt.

Das ist doch absurd, oder?

Weißt du was? Ich mache, was mein Herz mir sagt. Das hat mich Stück für Stück durch tiefe Existenzangst geführt, aber diese Angst hatte nicht recht. In kleinen, manchmal auch in größeren Schritten lasse ich meine vermeintlichen Sicherheiten fallen, wenn sie mich in Zuständen halten, die nicht dem Fluss meiner Liebesenergie folgen.


Bild: pixeliopixelio/momo111

Und ich bin nach wie vor versorgt, ich habe sogar noch etwas für morgen.

Wir wissen meistens gar nicht, vor wem oder was wir solche Angst haben, dass wir jeden lebendigen Impuls erst einmal auf seine finanziellen Auswirkungen hin testen. Kann ich mir das leisten? Das ist meist die Frage.

Eine andere, viel wichtigere Frage aber ist: Kann ich es mir leisten, das nicht zu tun? Kann ich es mir leisten, meiner Angst zum Preis meiner Lebendigkeit zu dienen?

In den meisten Fällen brauchen wir nicht mehr Geld. Wir brauchen den Mut, uns unserer Angst, nicht versorgt zu sein, zu stellen und ein paar einfache Techniken, mit denen wir uns für den großen Energiestrom des Lebens öffnen können. Dann bekommen wir automatisch, was wir brauchen – wie eine Art Nebenprodukt.

Dein Wurzelchakra

Ist es aktiv und offen, kannst du gar nicht anders, als versorgt zu sein. Dann ist das dein natürlicher Zustand. Du bemerkst vielleicht gar nicht, wie gut du versorgt bist. Es ist einfach alles da, was du brauchst. Einfach weil es ja geradezu verrückt wäre, wenn dich deine Stimme zu etwas rufen würde, für das du die Mittel dann aber nicht bekommst.


Bild: pixeliopixelio/didi01

Was soll das? Das Universum ist ein in sich stimmiger Kreislauf. Wenn das Leben etwas von dir will, bekommst du auch die Mittel dazu, wenn auch nicht immer in Form von Geld. Was das Leben von dir will, spürst du in deinem Herzen: Das, was dich mit Liebe und Freude erfüllt, mit dem Gefühl, lebendig zu sein, ganz DU zu sein: Das ist es, wohin das Leben dich ruft. Wieso sollte es dir die Mittel, das umzusetzen, verweigern?

Anders läuft es natürlich, wenn du nicht deinem Herzen nach handelst. Eigensüchtig und machthungrig oder wenn du deiner Angst entsprechend lebst. Wenn du nach Sicherheit strebst, nach Kontrolle. Wenn du versuchst, deine Angst vor dem Leben in Schach zu halten, indem du eine Summe auf deinem Konto zu deiner persönlichen Trutzburg erklärst.

Dann fühlst du dich wahrscheinlich nicht angeschlossen an den natürlichen Strom des Lebens, hast dich selbst davon abgeschnitten. Dann wirst du beginnen, den Energiefluss zu kontrollieren. Das bringt dich weiter weg von dir und macht dich süchtig nach Geld. Denn das ist dann das Einzige, was bleibt, wenn dir die innere Freiheit und Selbstbestimmung abhanden gekommen sind.

Magst du dir deine Glaubenssätze ansehen? Dann habe ich hier eine Idee für dich:

Besorg dir bei der Bank mehrere neue Geldscheine und lasse dir damit eine Massage geben oder gib sie dir selber. Die Zeit der Massage solltest du vorher festlegen und dabei bleiben.

Dabei oder vielleicht schon während du das hier liest, tauchen deine Glaubenssätze auf. Gib ihnen Raum, durchfühle sie. Das ist ein guter Anfang.

— Pamela Behnke

Wer, was, wo
Aktuelle Termine

  • Eros und Sprache
    Ein Wochenendschreibkurs mit Wolf Schneider

    Nicht nur mit den Händen, auch mit Worten kann man sich liebevoll berühren. Mit Worten kann man sich sogar entkleiden: Indem ich mich dir offenbare mit meinen Sehnsüchten und dem, was mich im Innersten berührt, zeige ich dir etwas von meiner eigenen Nacktheit, Empfindlichkeit und Schönheit. Ohne Kleidung stehen wir nackt da, wir zeigen uns. Doch wenn wir uns mit unseren Gefühlen und Wünschen dem anderen offenbaren, mit unseren ganz eigenen Worten und Gesten, entwaffnet diese Nacktheit noch mehr als nur das Entfernen der Kleider, und sie öffnet Türen in Räume, die vielleicht noch nie betreten wurden. Intimität ist nur dann möglich, wenn wir uns zeigen, wie wir sind.

    Dieser Schreibkurs wagt sich an das Heiligste heran: das Schreiben über die Stunden der Liebe und der sexuellen Begegnung. Voraussetzungen? Normale deutsche Sprachfähigkeit und das Wissen, ein Liebender zu sein. Im »handwerklichen Teil« dieses Kurses erfährst du etwas über die Struktur einer guten Erzählung, schreibst zu vorgegebenen oder selbst gefundenen Themen, hörst anderen zu, liest deine eigenen Texte vor, erhältst Feedback und spielst mit Worten und Ideen.

    Ort:
    Connectionhaus, D-84494 Niedertaufkirchen
    Zeit:
    28.–30. Mai 2010, Fr 18 h bis So 15 h
    Kosten:
    180 €
    Anmeldung:
    Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , +49 (0) 8639 98 34 12
  • Schatz, wie hättest du’s denn gern?
    Kommunikation in der Erotik – ein Tagesworkshop in Luzern

    Bei kaum einem anderen Thema ist das miteinander Reden so schwierig und gleichzeitig so wichtig wie in der Sexualität. Wie fangen wir’s an, wie werden wir verstanden, ohne dass es peinlich wird oder abtörnt?

    Reden über Sex? Beim Sex? Ohje! Den meisten fällt das schwer. Da sind wir offen, verletzlich, möchten nichts falsch machen und den Partner nicht verschrecken. Und eigentlich ist es ja ganz okay so. Oder? Wer darauf Wert legt, dass es einem auch in erotisch knisternden Situationen nicht die Sprache verschlägt, ist bei diesem Workshop herzlich willkommen!

    Wenn es um Sex und Liebe geht, fühlen wir uns oft hilflos, können unsere Bedürfnisse nicht formulieren oder fühlen uns scheu, die Wünsche des Partners zu erfragen. Da heißt es Ängste zu überwinden, um Raum zu schaffen für die Sprache des Herzens. Dass das auch leicht und locker gehen kann, zeigt dieser Tagesworkshop.

    Ltg.
    Wolf Schneider
    Zeit:
    5. Juni 2010, 10–18 h
    Kosten:
    85 €
    Anmeldung:
    Jacqueline Schönbächler, Stutzstr. 25, CH 6005 Luzern, Fon 0041-41-326 11 55, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
  • Yoni/Lingam Heilung
    Fortlaufende Abendgruppe in München mit Pamela Behnke

    Die Weiterführung der Tantramassage ist ein körperlich und seelisch tief gehender Heilungsweg. Yoni und Lingam werden verehrt, erste behutsame Erfahrungen mit taoistischer Heilungsmassage, »der heilsamen Berührung«, werden demonstriert, erklärt, konkret angeleitet und im Rahmen einer Massage des gesamten Körpers umgesetzt.

    An jedem der Kursabende wird in der Massagepartnerkonstellation jeweils einer Empfänger sein und die andere Person Gebender/Masseur. Somit wird gewährleistet, dass genügend Zeit für jedes der Massage-/Verehrungsrituale vorhanden ist.

    Vorkenntnisse in Tantramassage bei uns oder einem anderen Seminaranbieter sind erforderlich.

    Anmeldung pro Paar, wobei es sich hierbei nicht um ein Paar im klassischen Sinne handeln muss. Genauso sind zwei Menschen willkommen, die sich auf das Abenteuer Berührung einlassen möchten – Freunde, Liebende, Männer oder Frauen. Für die Teilnahme als Einzelperson bedarf es eines Vorgespräches.

    Termine:
    18.01.10, 25.01.10, 01.02.10, 08.02.10, 19–22 Uhr
    Kosten:
    120 €bzw. pro Paar 240 €
    Anmeldung:
    www.taste-of-tantra.dewww.taste-of-tantra.de, +49 (0) 8161 88 30 63
  • Einführung in das Enneagramm Workshop mit Franz Lang in Freistadt

    Dich selbst zu erkennen, dich in Beziehung zu anderen zu erkennen, hinderliche Muster aufzulösen – das Enneagramm ist ein Instrument, um scheinbar unüberbrückbare Hindernisse in sich selbst zu überwinden und verständnisvolle, lebendige Beziehungen zu führen.

    Ein Workshop mit Franz Lang in A-4240 Freistadt, FreYraum, Pfarrgasse, am Samstag, 23.01.2010, Kosten: 75 €, Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Tantraschulen

Eine regelmäßig aktualisierte Übersicht findest du auf unserer Seite Tantraschulen und Tantramassage-Institute

Tantra-Regionalgruppen

Tantragruppen in Deutschland

Impressum

Copyright Webmagazin und Newsletter: 2010 by Connection AG, D-84494 Niedertaufkirchen. Alle Rechte vorbehalten. V.i.S.d.P.: Wolf Schneider. Redaktion dieser Ausgabe: Wolf Schneider, Pamela Behnke und Franz Lang. Wir freuen uns über die Einsendung von Texten und Bildern, können diese aber leider nicht honorieren.


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